Garda

Urlaub in Garda

Der vielbesuchte Ferienort Garda liegt am Ostufer und ist Namensgeber des Gardasees. Der Golf von Garda ist eine Natürschönheit, der nach Norden und Süden von steilen Bergrücken beschützt wird. Auf dem markanten Tafelberg im Süden ragt seit dem 5. Jh. das „Castello di Garda“ empor, welches von solcher Wichtigkeit war, dass die Ortschaft von Benacus in Garda umbenannt wurde. Eine Wanderung zur Burg von Garda ist ein lohnendes Ziel, denn von den Resten der mittelalterlichen Burg aus hat man einen wunderschönen Blick auf die gesamte Bucht von Garda bis nach S. Vigilio und auf den ganzen See. Garda wird geprägt von der bis nach Bardolino freichenden Seepromenade und dem kleinen Hafen mit dem „Palazzo dei Capitani“ aus venezianischer Zeit. Die kleine aber feine Altstadt von Garda hält für den kulturell interessierten Gast so manches Schmankerl bereit. Wie z.B. die Pfarrkirche Santa Maria Maggiore aus dem 10. Jahrhundert, sie ist eine der ältesten in der Gegend. Oder die Einsiedelei der Kamaldulenser aus dem 15. Jahrhundert, sie liegt idyllisch oberhalb des Gardasees und wird noch immer von von Mönchen des Ordens der Kamaldulenser-Benediktiner bewohnt. Lediglich 2 km von Garda entfernt ragt die Landzunge Punta San Vigilio in den See. Für den früheren Besizter, den Philosophen Agostino di Brenzone, war es der „schönste Ort der Welt“. Heute ist die Renaissancevilla in Privatbesitz und nicht zu besichtigen, die Benutzung des Strandes „Baia delle Sirene“ ist kostenpflichtig. In Garda befindet sich auch das exklusive Wasser- und Wellnessparadies "Gardacqua", überspannt von einer imposanten Glaskuppel. Wie bereits in früheren Zeiten ist in Garda auch heute der Fischfang noch von großer wichtigkeit. Er wird mit spektakulären Veranstaltungen wie der "Sardellata al Pal del Vò", die in der Vollmondnacht im Juli stattfindet, gefeiert. dieses Jahr findet das traditionelle Fest vom 19. - 22. Juli statt. Drei Tage lang werden an den Ufern der Stadt Garda Sardinen serviert. Es gibt auch Unterhaltung wie Musik-Aufführungen und ein Feuerwerkspektaktel am Ende. Unbedingt erwähnen sollte man noch den, nur wenige km landeinwärts gelegenen, Deutschen Soldatenfriedhof (Cimitero Tedesco). Hierher wurden die sterblichen Überreste von 21.951 Soldaten aus ganz Norditalien überführt und ruhen in drei terrassenförmig angeordneten Gräberfeldern.
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