Torbole Nago

Urlaub in Torbole - Nago

Die Doppelgemeinde Torbole - Nago am Nordufer des Gardasees könnte zwiespältiger nicht sein: Torbole, das Surferparadies schlechthin, ist ganz auf die Wünsche junger, sportlicher Touristen ausgelegt. Regelmäßig erreichen hier ab der Mittagszeit die Gardaseewinde auf der Beaufort-Skala Werte, die auch für erfahrene Surfer und Brett-Akrobaten eine Herausforderung darstellen. Bis zum Sonnenuntergang können die Wellenreiter ihre Kondition beweisen und an der Technik feilen. Wenn sich die gebündelte Windstärke dann legt, geht man zur abendlichen Herausforderung über. Discotheken und Bars bieten die richtige Kulisse, um bis weit in die Nacht hinein abzutanzen und sich zu amüsieren. Wer kein eigenes Surfbrett dabei hat, kann die Ausrüstung in vielen Hotels, Campingplätzen und Surfschulen auch mieten. Falls man mal für ein paar Tage nicht den Kampf gegen Wind und Wellen aufnehmen möchte, empfiehlt sich eine Bike- oder Klettertour in der Umgebung, oder man wandelt auf historischen Spuren und besucht die Sehenswürdigkeiten rund um den Gemeindeverbund Torbole-Nago. Zum Beispiel das Zollhaus am Hafen, das daran erinnert, dass die österreichisch-italienische Landesgrenze bis 1918 genau hier verlief. Der Gemeindeteil Nago hingegen bildet den ruhenden Pol. Das typische kleine trentiner Bergdorf liegt 150m oberhalb des Sees und versetzt seine Besucher mit seinem mittelalterlich geprägten Flair, in der Zeitrechnung um Jahrhunderte zurück. Aus der Zeit um 1200 datieren auch die Überreste der Burgruine des Castel Penede, die sich etwas außerhalb von Nago aus dem Berg stemmt. Von hier aus bietet sich eine grandiose Sicht über den gesamten Pass. Ist Torbole ein Mekka für die junge Generation, so finden die gesetzten Semester in Nago Erholung in alpiner Idylle und Unterhaltung abseits von Discothekenrummel.
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